Ich weiß von nichts
Komödie in zwei Akten von Dani von Wattenwyl
Regie und Bearbeitung: Wolfgang Ruff

Leo Lustenberger wurde von der Anwaltsvereinigung zum Anwalt des Jahres gewählt. Die Laudatio hielt der Justizminister. Diese Auszeichnung hat Leo ausgiebig mit seinem besten Freund Valentin gefeiert. Am nächsten Morgen wachen die beiden Männer nach einer durchzechten Nacht verkatert in Leos Wohnzimmer auf, und wissen mehr schlecht als recht was in der vergangenen Nacht alles geschah. Sie sind nicht allein, der Justizminister hat ebenfalls bei Leo übernachtet. Nach und nach stellt sich heraus, dass die drei Herren in der Nacht wohl kräftig auf den Putz gehauen haben. Der Justizminister wünscht sich von den beiden, einen Tag in Ruhe, ohne Frau und Bodyguards und ohne Verpflichtungen. Er möchte bei Leo im Haus ausspannen. Doch plötzlich steht ein Hauptkommissar vor der Türe, der die Entführung des Justizministers aufklären will. Als dann Leos Ehefrau Lilly früher als geplant von einer Reise nach Hause kommt, eine „leichte Dame“ vor der Tür steht, die bezahlt werden möchte, und der Justizminister in verschiedenen Verkleidungen durchs Haus läuft, ist das Chaos perfekt und Leos Einfallsreichtum gefragter denn je.